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Digitale Identifikationsmethoden in der Schweiz

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Bequemlichkeit im Alltag - Digitale Identifikation in der Schweiz: Komfort, Sicherheit und Risiken Lesezeit:            5 Min. Publikation:       02. April 2026, Jonathan Schönholzer Die Art und Weise, wie wir Verträge abschliessen oder ein Bankkonto eröffnen, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Dank digitaler Identifikationsverfahren ist es heute möglich, sich bequem von zu Hause aus zu legitimieren, ohne eine Filiale aufsuchen zu müssen. Banken, Versicherungen und Telekommunikationsanbieter setzen zunehmend auf Video-Ident oder automatisierte Verfahren, bei denen ein Ausweis gescannt und mit einem Selfie abgeglichen wird. Diese Technologien sparen Zeit, reduzieren Papieraufwand und ermöglichen eine deutlich schnellere Abwicklung von Dienstleistungen. Gerade in der Schweiz , wo Effizienz und Zuverlässigkeit geschätzt werden und die digitale ID bereits ein Thema ist, stossen solche Lösungen auf brei...

Digitaler Brief Schweiz: Mehr Sicherheit für KMU

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Warum der digitale Brief für Schweizer KMU jetzt zum Wettbewerbsvorteil wird Lesezeit:           4 Min. Publikation:       2. April 2026, Andy Rauch Seit dem 1. April 2026 gehört der digitale Brief offiziell zur postalischen Grundversorgung in der Schweiz. Damit beginnt ein neues Kapitel in der digitalen Geschäftskommunikation – und insbesondere für Schweizer KMU eröffnet sich ein praktischer und wirtschaftlich relevanter neuer Kanal. Die Schweizerische Post bietet damit erstmals einen standardisierten hybriden Zustellservice an, bei dem Briefe digital verschickt und je nach Wunsch digital oder physisch zugestellt werden. Bereits gestern hat HELP Media AG auf Swiss-Press.com über die Einführung berichtet: Digitaler Brief der Post ist ab heute Teil der Grundversorgung in der Schweiz Doch was bedeutet diese Neuerung konkret für Schweizer Unternehmen? Mehr als ein technisches Update Viele KMU kommunizieren heute noch über klassische E-Ma...

Digitale Parkplatz- und Verkehrssteuerung

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Der Weg zur intelligenten Mobilität Lesezeit:           4 Min. Publikation:      31. März 2026, Jonathan Schönholzer Wer heute in einer Schweizer Stadt unterwegs ist, kennt die Situation nur zu gut: volle Parkhäuser , stockender Verkehr und die ständige Suche nach einer freien Parklücke. Genau hier setzt die digitale Parkplatz- und Verkehrssteuerung an. Durch den Einsatz moderner Kommunikationstechnologien werden Fahrzeuge, Infrastruktur und Nutzer miteinander vernetzt, um Verkehrsflüsse effizienter zu gestalten und den Alltag spürbar zu erleichtern. Echtzeitdaten als Schlüssel zur Verkehrssteuerung Im Kern geht es darum, Daten in Echtzeit zu erfassen und zu nutzen. Sensoren in Parkplätzen erkennen, ob ein Platz frei ist, und senden diese Information an zentrale Systeme. Diese Daten werden wiederum in Apps oder Navigationssysteme eingespeist, sodass Autofahrende direkt zu freien Parkmöglichkeiten geleitet werden. Gleichzeitig erfassen Verkeh...

Leistungsschutzrecht und KI: Folgen für digitale Plattformen

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Warum sich der Markt für Inhalte grundlegend verändert Lesezeit:           5 Min. Publikation:       31. März 2026, Andy Rauch Die Diskussion rund um ein Leistungsschutzrecht für Medienunternehmen gewinnt in der Schweiz an Dynamik. Neu sollen nicht nur Suchmaschinen und Plattformen, sondern auch Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz berücksichtigt werden. Damit steht ein zentraler Bestandteil der digitalen Informationsverbreitung vor einer möglichen Neuregelung. Snippets im Fokus der Regulierung Bis heute ist die Anzeige kurzer Textausschnitte aus journalistischen Inhalten – sogenannte Snippets – weitgehend frei nutzbar. Dazu gehören etwa Titel, kurze Anrisse oder Vorschautexte. Genau diese Praxis steht nun zur Diskussion. Medienhäuser argumentieren, dass bereits diese Ausschnitte eine eigenständige Leistung darstellen. Plattformen hingegen sehen sich als Vermittler von Reichweite und Traffic. Die geplante Regulierung ...

Glossar: Die wichtigsten ICT-Begriffe einfach erklärt

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Digitalisierung verstehen: ICT-Begriffe für die Schweiz kompakt erklärt Lesezeit:           4 Min. Publikation:      26. März 2026 , Jessy Thür Die digitale Transformation ist in der Schweiz in vollem Gange. Unternehmen, Behörden und Privatpersonen sind zunehmend auf Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) angewiesen. Doch mit der rasanten Entwicklung wächst auch die Zahl an Fachbegriffen, die nicht immer leicht verständlich sind. Dieses Glossar bietet einen kompakten Überblick über zentrale ICT-Begriffe – einfach erklärt und mit Bezug zur Schweiz. Cloud Computing Cloud Computing bezeichnet die Bereitstellung von IT-Ressourcen wie Speicher, Rechenleistung oder Software über das Internet. Statt eigene Server zu betreiben, nutzen Unternehmen externe Rechenzentren. In der Schweiz setzen viele Organisationen auf sogenannte „ Swiss Cloud “-Anbieter, um Daten innerhalb der Landesgrenzen zu speichern und so Datenschutzanforderungen bess...

Cyber-Versicherung für Privatpersonen in der Schweiz

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Schutz in einer digitalen Welt Lesezeit:               5  Min. Publikation:         24 . März 2026, Jonathan Schönholzer Die Digitalisierung hat den Alltag in der Schweiz stark verändert. Online-Banking, digitale Kommunikation und Einkäufe im Internet gehören für viele Menschen selbstverständlich dazu. Gleichzeitig steigt aber auch das Risiko von Cyberkriminalität. Phishing -E-Mails, Identitätsdiebstahl oder Betrug über Messenger-Dienste kommen immer häufiger vor. Während Unternehmen schon länger Cyber-Versicherungen abschliessen, entdecken inzwischen auch Privatpersonen diese Möglichkeit, sich gegen digitale Risiken abzusichern. Digitale Risiken im Alltag Viele Menschen unterschätzen, wie schnell sie selbst Opfer eines Cyberangriffs werden können. Schon ein unvorsichtiger Klick auf einen Link in einer gefälschten Nachricht kann dazu führen, dass persönliche Daten gestohlen werden. Besonders verbreitet sind Phishing-A...

Die wichtigsten Schweizer Tech-Startups 2026 im Überblick

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Die Schweiz als wachsender Tech-Standort Lesezeit:           5 Min. Publikation:      19. März 2026 , Jessy Thür Die Schweiz hat sich in den letzten Jahren zu einem der dynamischsten Startup-Ökosysteme Europas entwickelt. Laut aktuellen Analysen gehört das Land weltweit zu den zehn stärksten Startup-Standorten und belegt in Westeuropa eine Spitzenposition. Besonders in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Medtech, Software, Robotics und Cleantech entstehen zahlreiche innovative Unternehmen. Ein entscheidender Faktor ist die enge Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Investoren und Industrie – etwa rund um die ETH Zürich oder die EPFL in Lausanne. Im Jahr 2025 wurden mehrere hundert Schweizer Startups finanziert, wobei vor allem Unternehmen aus dem Gesundheits- und KI-Bereich grosse Investitionen anzogen. Im Folgenden werden einige der wichtigsten und einflussreichsten Tech-Startups der Schweiz im Jahr 2026 vorgestellt. 1. Scandit Scandit ...