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Die wichtigsten Schweizer Tech-Startups 2026 im Überblick

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Die Schweiz als wachsender Tech-Standort Lesezeit:           5 Min. Publikation:      19. März 2026 , Jessy Thür Die Schweiz hat sich in den letzten Jahren zu einem der dynamischsten Startup-Ökosysteme Europas entwickelt. Laut aktuellen Analysen gehört das Land weltweit zu den zehn stärksten Startup-Standorten und belegt in Westeuropa eine Spitzenposition. Besonders in Bereichen wie Künstliche Intelligenz, Medtech, Software, Robotics und Cleantech entstehen zahlreiche innovative Unternehmen. Ein entscheidender Faktor ist die enge Zusammenarbeit zwischen Universitäten, Investoren und Industrie – etwa rund um die ETH Zürich oder die EPFL in Lausanne. Im Jahr 2025 wurden mehrere hundert Schweizer Startups finanziert, wobei vor allem Unternehmen aus dem Gesundheits- und KI-Bereich grosse Investitionen anzogen. Im Folgenden werden einige der wichtigsten und einflussreichsten Tech-Startups der Schweiz im Jahr 2026 vorgestellt. 1. Scandit Scandit ...

Streaming statt Kabel

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Wie sich Fernsehen in der Schweiz verändert Lesezeit:               5  Min. Publikation:         17 . März 2026, Jonathan Schönholzer Wer abends eine Serie startet oder am Wochenende einen Film streamt, denkt selten darüber nach, wie viel Kommunikationstechnologie dahintersteckt. Doch genau hier zeigt sich, wie stark sich der Alltag in der Schweiz verändert hat. Klassisches Kabelfernsehen wird zunehmend durch IPTV und Streaming ersetzt. Inhalte kommen nicht mehr über ein fixes Signal ins Wohnzimmer, sondern als Datenpakete über das Internet. Diese Entwicklung wirkt unscheinbar, hat aber grosse Auswirkungen auf Infrastruktur, Nutzungsverhalten und Medienlandschaft. Noch vor wenigen Jahren war Fernsehen an feste Sendezeiten gebunden. Heute erwarten Nutzerinnen und Nutzer, dass Inhalte jederzeit verfügbar sind, auf dem Smartphone im Zug genauso wie auf dem Smart-TV zu Hause. Diese Verschiebung hin zu internetbasiertem Fe...

Die wichtigsten IT-Trends in der Schweiz 2026

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Von künstlicher Intelligenz über Cybersecurity bis Cloud: Welche Technologien Unternehmen und Arbeitswelt prägen. Lesezeit:           5 Min. Publikation:      12. März 2026 , Jessy Thür Die Digitalisierung schreitet in der Schweiz weiterhin rasant voran. Unternehmen investieren verstärkt in moderne IT-Infrastrukturen, Automatisierung und Datensicherheit, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Laut verschiedenen Branchenstudien nimmt die Bedeutung von Technologien wie künstlicher Intelligenz, Cloud-Computing und Cybersecurity stark zu. Gleichzeitig verändern neue Anforderungen an Datenschutz, Nachhaltigkeit und Fachkräfte den IT-Markt nachhaltig. 1. Künstliche Intelligenz wird zum Standard Künstliche Intelligenz (KI) gehört zu den wichtigsten Innovationstreibern der IT-Branche. Immer mehr Schweizer Unternehmen setzen KI ein, um Prozesse zu automatisieren, Daten zu analysieren und Entscheidungen zu unterstützen. Bereits rund ein Drittel der Schweizer ...

Automatisierung im Finanz- und Versicherungssektor

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Effizienz trifft Regulierung: Automatisierung im Schweizer Finanz- und Versicherungsmarkt Lesezeit:           4 Min. Publikation:     10. März 2026 , Jessy Thür Die Automatisierung verändert den Finanz- und Versicherungssektor weltweit und die Schweiz bildet da keine Ausnahme. Trotz einer traditionell konservativen Haltung gegenüber digitalen Trends wächst der Druck auf Banken und Versicherungen, Prozesse effizienter, kundenfreundlicher und zukunftsfähiger zu gestalten. Dieser Wandel beinhaltet sowohl technische Innovation als auch strategische Neuorientierung. Warum Automatisierung im Fokus steht Der Finanz- und Versicherungssektor ist ein zentraler Teil der Schweizer Wirtschaft: Er erwirtschaftete 2023 rund 9,4 % des Bruttoinlandprodukts und bot knapp 243'000 Vollzeitstellen. Ein klares Indiz für seine Bedeutung für Wachstum und Beschäftigung. Gleichzeitig stehen Schweizer Institute – Banken wie Versicherer – unter Druck, ihre Dienstleistungen ...

Cloud-Strategien in der Schweiz

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Welche Cloud-Strategie ist die richtige für Schweizer Unternehmen? Lesezeit:           4 Min. Publikation:      05.März 2026 , Jessy Thür Die Wahl der richtigen Cloud-Strategie ist für Schweizer Unternehmen zu einer zentralen IT- und Geschäftsentscheidung geworden. Zwischen globalen Hyperscalern, privaten Infrastrukturen und spezialisierten Swiss-Cloud-Anbietern gilt es, regulatorische Vorgaben, Datenschutz, Kosten und Innovationsfähigkeit sorgfältig abzuwägen. Doch welche Option passt zu welchem Szenario? Public Cloud: Innovation und Skalierbarkeit Internationale Anbieter wie Amazon Web Services , Microsoft Azure und Google Cloud betreiben heute mehrere Rechenzentrumsregionen in der Schweiz (z. B. Zürich). Damit reagieren sie auf die steigende Nachfrage nach lokaler Datenhaltung und niedrigen Latenzzeiten. Vorteile: Hohe Skalierbarkeit und Flexibilität Zugang zu innovativen Services (AI, Machine Learning, Analytics) Pay-as-you-go...

Roaming in der Schweiz

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Warum mobiles Internet im Ausland schnell teuer wird Lesezeit:               5  Min. Publikation:         03 . März 2026, Jonathan Schönholzer Wer in der Schweiz lebt, ist es gewohnt, jederzeit online zu sein. Navigation, Messaging, Social Media, Banking oder Ticket-Apps funktionieren scheinbar selbstverständlich. Doch sobald man die Landesgrenze überquert, ändert sich für viele das Gefühl von digitaler Freiheit. Das Thema Roaming ist in der Schweiz nach wie vor ein alltagsrelevantes Kommunikationsthema, das regelmässig für Diskussionen sorgt, besonders im Vergleich zur EU. Zwischen EU-Regelung und Schweizer Sonderfall Seit 2017 gilt in der Europäischen Union das Prinzip „Roam like at home“. Kundinnen und Kunden zahlen innerhalb der EU grundsätzlich keine zusätzlichen Gebühren für die Nutzung ihres Mobilfunkvertrags im Ausland. Die Schweiz ist jedoch kein EU-Mitglied und daher nicht Teil dieser Regelung. Für Schweizer...

Smishing & Phishing per SMS

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Wenn das Smartphone zur Falle wird Lesezeit:               5  Min. Publikation:         26 . Februar 2026, Jonathan Schönholzer Eine SMS von der Post , eine WhatsApp-Nachricht der Bank oder eine dringende Mitteilung vom Paketdienst, im hektischen Alltag reagieren viele Menschen reflexartig auf solche Nachrichten. Genau hier setzen moderne Betrugsmaschen wie Smishing und Phishing über Messenger an. Während klassische E-Mails mit dubiosen Links inzwischen vielen bekannt sind, wirken SMS oder Chatnachrichten persönlicher, direkter und vertrauenswürdiger. Gerade in der Schweiz, wo digitale Dienste im Alltag tief verankert sind, entstehen dadurch neue Risiken. Smishing ist eine Kombination aus „SMS“ und „Phishing“ und bezeichnet Betrugsversuche per Kurznachricht. Die Nachrichten wirken oft täuschend echt und geben sich als bekannte Institutionen aus, etwa als Paketdienst, Bank oder Behörde. Sie erzeugen Zeitdruck, warnen ...