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Es werden Posts vom Dezember, 2025 angezeigt.

Was Schweizer Bergbahnen der IT beibringen können

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Digitale Erfolgsfaktoren aus den Alpen für nachhaltige IT-Strategien Lesezeit:           5 Min. Publikation:      31. Dezember  2025, Jessy Thür Die Schweizer Bergbahnen sind mehr als nur Transportmittel in alpinem Gelände. Sie stehen an der Spitze einer Branche, die sich in einem tiefgreifenden Wandel befindet – sowohl technologisch als auch strategisch. Während die IT-Welt oft als Vorreiter der Digitalisierung gilt, können IT-Unternehmen von den Bergbahnen wertvolle Lehren ziehen: zu Innovation unter begrenzten Ressourcen, Kundenzentrierung, resilienter Planung und pragmatischen Technologieeinsätzen. Innovation trotz geografischer und personeller Herausforderungen Bergbahnen operieren in extremen Umgebungen: hohe Lagen, variable Wetterbedingungen und saisonale Schwankungen. Gleichzeitig sind viele Bahnen kleine Unternehmen mit beschränkten personellen und finanziellen Ressourcen. Die Digitalisierung wird hier oft pragmatisch und lösung...

Nachhaltigkeit und „Green Telekommunikation“

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Wie umweltfreundlich wird unsere digitale Vernetzung? Lesezeit:               5  Min. Publikation:         24 . Dezember 2025, Jonathan Schönholzer Digitale Kommunikation ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Videokonferenzen, Streaming, Cloud-Dienste, mobile Netze und das Internet der Dinge erzeugen einen stetig wachsenden Datenverkehr. Was dabei oft übersehen wird: Hinter dieser scheinbar immateriellen Welt steht eine energieintensive Infrastruktur. Genau hier setzt das Thema Nachhaltigkeit und Green Telekommunikation an, ein Bereich, der auch in der Schweiz zunehmend an Bedeutung gewinnt. Warum Telekommunikation ein Nachhaltigkeitsthema ist Mobilfunknetze, Rechenzentren und Glasfasernetze benötigen grosse Mengen an Energie. Mit dem Ausbau von 5G, der steigenden Zahl vernetzter Geräte und datenintensiven Anwendungen wächst auch der Strombedarf. Gleichzeitig steigt der gesellschaftliche und politische Druck,...

Digitales Rückgrat der Schweiz: Der Glasfaser-Ausbau im Überblick

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Aktueller Stand des Glasfaser-Ausbaus in der Schweiz Lesezeit:           5 Min. Publikation:      23. Dezember  2025, Jessy Thür Der Ausbau von Glasfaserleitungen in der Schweiz ist eines der zentralen Infrastruktur-Themen der digitalen Transformation. Während die Schweiz in vielen Bereichen der Internetversorgung zu den führenden Ländern gehört, zeigt sich beim Glasfaser-Rollout ein gemischtes Bild: Einerseits wächst der Anteil der Glasfaseranschlüsse kontinuierlich, andererseits hinkt die Schweiz im internationalen Vergleich hinter einigen OECD-Partnern her. Was bedeutet Glasfaser? Unter „Glasfaser“ versteht man Breitbandanschlüsse, bei denen die Daten über Lichtsignale durch Glasfaserkabel übertragen werden. Die hochwertigste Form davon ist FTTH (Fiber to the Home), bei der Glasfaser bis direkt in die Wohnung verlegt wird. Diese Technologie ermöglicht sehr hohe Datenraten. Heute sind Bandbreiten von 1 Gbps bis zu 10 Gbps und mehr mög...

Smart Home oder Überwachungsfalle?

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Vom Smart Home zum „Überwachten Zuhause“ – Wo zieht die Schweiz die Grenze? Lesezeit:           5 Min. Publikation:     18. Dezember  2025, Jessy Thür Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie rasant intelligente Technologien in unseren Alltag vordringen. Was einst als futuristische Vision galt – Lampen, die sich automatisch dimmen, Heizungen, die unsere Gewohnheiten kennen, oder Kühlschränke, die selbstständig Einkaufslisten erstellen – ist heute für viele Menschen Realität. Doch je smarter unsere Häuser werden, desto stärker rückt eine andere Frage in den Vordergrund: Wann wird aus dem praktischen Smart Home ein potenziell bedenkliches Überwachungsinstrument? Und wie stellt die Schweiz sicher, dass der technologische Fortschritt nicht auf Kosten der Privatsphäre geht? Smart Homes: Komfort und Effizienz als Treiber Der Charme eines Smart Homes ist unbestritten. Energieeffizienz, Sicherheit, Barrierefreiheit und Komfort gehören zu den wichtigs...

Dark Patterns: Was steckt dahinter?

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Wie manipulatives Design unser Online-Verhalten beeinflusst  Lesezeit:          4 Min. Publikation:     16. Dezember  2025, Jessy Thür Der Begriff Dark Pattern bezeichnet bewusste Design‑ und Nutzerführungstricks auf Websites und Apps, mit denen Anbieter Nutzer dazu bringen, Entscheidungen zu treffen, die sie eigentlich nicht treffen wollten, etwa unnötig viel auszugeben, persönliche Daten preiszugeben oder ein Abo abzuschliessen. Dark Patterns sind kein technisches Versehen, sondern strategisch eingesetzte Mustervorlagen. Wie bei einer Absicht: Die Gestaltung ist so gewählt, dass sie psychologische Mechanismen (zum Beispiel Dringlichkeit, Gruppenzwang, Default‑Bias) ausnutzt und damit das Verhalten der Nutzer beeinflusst. Häufige Tricks und woran du sie erkennst Hier sind einige der gängigsten Praktiken, die oft in Online‑Shops auftauchen: Countdown‑Timer / künstliche Dringlichkeit : Häufig sieht man Hinweise wie „Nur noch 2   Stunden g ü ...

Von WhatsApp zu Threema

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Warum Schweizer Alternativen im Trend liegen Lesezeit:           5 Min. Publikation:     12. Dezember  2025, Jessy Thür In Zeiten, in denen Datenschutz und digitale Souveränität immer wichtiger werden, zeigt sich ein klarer Trend: Viele Nutzer – besonders in der Schweiz – wenden sich von globalen Kommunikationsplattformen wie WhatsApp ab und bevorzugen heimische Alternativen. Ganz vorn mit dabei: Threema , ein Schweizer Messenger-Dienst, der sich konsequent auf Privatsphäre und Sicherheit konzentriert. Doch warum ist gerade jetzt der Moment gekommen, über Alternativen nachzudenken? Datenschutz als Schweizer Markenzeichen Datenschutz ist in der Schweiz nicht nur ein rechtliches Thema, sondern Teil der nationalen Identität. Die Schweizer Datenschutzgesetze gehören zu den strengsten weltweit. Threema nutzt diesen Standortvorteil gezielt aus: Alle Server stehen in der Schweiz, und der Dienst unterliegt ausschliesslich dem Schweizer Datenschutzges...

Digitaler und multilingualer Kundenservice

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Warum Inklusion der Schlüssel zur Zukunft ist Lesezeit:               5  Min. Publikation:         09 . Dezember 2025, Jonathan Schönholzer Die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Kundinnen und Kunden kommunizieren, hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Digitale Kanäle haben klassische Telefonhotlines bei grossen Unternehmen, wie der SBB oder der PostFinance , ergänzt oder sogar ersetzt und eröffnen neue Möglichkeiten, den Service effizienter, persönlicher und zugänglicher zu gestalten. Doch mit dieser Entwicklung wächst auch die Verantwortung. Ein moderner Kundenservice muss nicht nur schnell und digital sein, sondern auch inklusiv und mehrsprachig. Gerade in einem vielfältigen Land wie der Schweiz ist das keine optionales Extra, sondern eine wesentliche Voraussetzung für eine funktionierende Kommunikation. Warum Mehrsprachigkeit heute unverzichtbar ist Mehrsprachigkeit ist im heutigen Serviceu...

M&A-Trends in der Kommunikationsbranche

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Innovationstreiber oder Gefahr für neue Monopole? Lesezeit:               5  Min. Publikation:         04 . Dezember 2025, Jonathan Schönholzer Die Kommunikations- und Medientechnologiebranche (TMT-Sektor) befindet sich weltweit in einer Phase intensiver Umbrüche. Auch in der Schweiz zeigt sich ein klarer Trend: Fusionen und Übernahmen nehmen zu, internationale Tech-Konzerne investieren stärker in hiesige Infrastruktur, und Schweizer Unternehmen versuchen, sich durch Zukäufe technologisch breiter aufzustellen. Getrieben wird diese Dynamik durch den raschen Fortschritt in Bereichen wie künstlicher Intelligenz, Cloud-Diensten, Netzinfrastruktur und Datenanalyse. Doch während M&A-Aktivitäten häufig als Treiber für Innovation und Wachstum gelten, wächst zugleich die Sorge vor der Entstehung neuer digitaler Monopole – sowohl global als auch in spezifischen nationalen Märkten wie dem Schweizer Telekom- und Datenökosyste...

Der digitale Graben zwischen Alt und Jung

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Ein Blick auf Nutzung, Kompetenzen und Barrieren in der Schweiz Lesezeit:          5 Min. Publikation:     02. Dezember  2025, Jessy Thür In der Schweiz schrumpft der digitale Graben zwischen Jung und Alt – und doch bleibt die Kluft in bestimmten Altersgruppen und bei bestimmten Kompetenzen bestehen. Die neuesten Studien zeigen, dass viele ältere Menschen längst im digitalen Alltag angekommen sind – aber nicht immer auf Augenhöhe mit den Jüngeren. Wandel in der Internetnutzung älterer Generationen Eine aktuelle Studie von Pro Senectute („Digital Seniors 2025“) zeigt: „Neun von zehn Personen über 65 Jahren nutzen das Internet“. Das ist ein enormer Anstieg im Vergleich zu früheren Erhebungen. Bei den 65- bis 74-Jährigen haben 88 Prozent grundlegende digitale Kompetenzen, bei den 75- bis 84-Jährigen sind es noch 71 Prozent – ab 85 Jahren sinkt die Rate allerdings deutlich auf 43 Prozent. Auch das Bundesamt für Statistik und die Gesundheitsforschun...